Karpfenbiologie

Der Karpfen

Der Karpfen (Ciprinus carpio)

 

Verbreitung / Lebensraum:     

Karpfen, Arten aus der Familie der Weißfische. Der Eigentliche Karpfen stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Südostasien, er wurde im Mittelalter nach Mitteleuropa eingeführt. In China wurden viele exotische Formen gezüchtet. Heute sind Karpfen mit Ausnahme von Südamerika,

Australien und der Insel Madagaskar überall auf der Welt zu finden. Zuchtformen des olivbraunen Eigentlichen Karpfens sind der Lederkarpfen, der fast keine Schuppen besitzt, und der Spiegelkarpfen, der einige wenige große Schuppen aufweist. Ausgewachsene Karpfen wiegen im allgemeinen nicht mehr als 2,3 Kilogramm, aber es wurden Exemplare von über 35 Kilogramm registriert. Karpfen pflanzen sich zwischen Mai und Juli fort. Die Weibchen laichen zwischen Wasserpflanzen. Am besten gedeihen Karpfen in relativ warmen Gewässern, insbesondere in flachen, schlammbödigen Teichen. In Trockenzeiten können sie sich im Schlamm vergraben und auf diese Weise mehrere Wochen überleben.

Zierformen des gewöhnlichen Karpfens lassen sich grundsätzlich in zwei Gruppen unterteilen, nämlich die schlanken asiatischen Formen und die breiteren europäischen Formen. Zierkarpfen verschiedener Form und Farbe, die auch heute noch sehr beliebt sind, wurden vor allem im späten 19. Jahrhundert gezüchtet. Andere Karpfenarten sind beispielsweise der Graskarpfen, der in manchen Gebieten zur Kontrolle der Wasservegetation eingeführt wurde, und der Schwarzkarpfen, der sich von Schnecken ernährt.

Karpfen sind fruchtbar und vermehren sich schnell. Sie werden in Asien, Europa und in Südafrika kommerziell genutzt, in geringerem Maße auch in den Vereinigten Staaten. Als Grundfische wirbeln sie Schlamm auf und entwurzeln Wasserpflanzen, wobei sie oft andere Fische aus ihrem Lebensraum vertreiben. Andererseits überleben sie in stehenden und verschmutzten Gewässern, in denen die meisten anderen Fische sich nicht niederlassen würden.

Karpfen

Systematische Einordnung: Karpfen gehören zur Familie Cyprinidae. Der Eigentliche Karpfen wird als Cyprinus carpio klassifiziert. Der Graskarpfen trägt die zoologische Bezeichnung Ctenopharyngodon idella, und der Schwarzkarpfen heißt Mylopharyngodon piceus. 

Verhalten:                               

 Der Karpfen ist ein sehr scheuer Fisch. Tagsüber versteckt er sich zwischen Pflanzen oder zieht in tiefe Wasserstellen.Aktiv wird er erst bei Beginn der Dämmerung. Zum Fressen zieht er in Schwärmen los, um Futter zu suchen. Durch das Aufwühlen von Fressbarem am Grund macht er sich dem Angler bemerkbar. Er ist ein vorsichtiger Genießer, deshalb auch nicht so einfach zu fangen. Er ist ein kraftvoller Schwimmer, doch bei kaltem Wasser ist er eher träge. Im Winter zieht es ihn in die tieferen Gewässerstellen. 

Wachstum / Alter:                    

In der Regel braucht der Karpfen in unseren Gewässern drei Jahre, um eine Speisefischgröße zu bekommen (1.200g). In unseren natürlichen Gewässern braucht der Karpfen fünf bis acht Jahre, um 40 – 50cm groß zu werden. Beim Karpfen wachsen die Rogner schneller. Karpfen können vierzig bis fünfzig Jahre alt werden. Die Maximalgröße liegt bei ca. 1,2 Meter. 

KarpfenKarpfen

Fortpflanzung:                         

Der Milchner ist bei drei, derRogner bei vier Jahren geschlechtsreif. Die Laichzeit ist in den Monaten Mai bis Juli. Als Laichplätze bevorzugt er pflanzenreiche Flachwasserzonen. Die Einzahlen liegen bei 200.000 – 700.000 Eiern. Die Larven schlüpfen nach drei bis fünf Tagen.  

Ernährung:                              

 Als Erstnahrung bevorzugt der Karpfen Plankton. Mit zunehmender Größe werden Würmer, Zuckmückenlarven und andere Insektenlarven bevorzugt. Der erwachsene Karpfen ist ein Allesfresser. Für seine Nahrung wühlt er bis ca. 10cm en Schlammboden um, um an Futter zu kommen

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